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Wahl zum 9. Europäischen Parlament am 26. Mai 2019

31.01.2019 - Artikel

Wahl der Abgeordneten zum europäischen Parlament am 26. Mai 2019 - nähere Informationen finden Sie hier.

Fahne der Europäischen Union
Fahne der Europäischen Union© Colourbox

Vom 23. bis 26. Mai 2019 wählen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament. Die Bundesregierung hat am 19. September 2018 als Wahltermin für die Europawahl in Deutschland den 26. Mai 2019 bestimmt.

Informationen zur Europawahl 2019 für im Ausland lebende Deutsche finden Sie beim Bundeswahlleiter und bei der Botschaft.

Wenn Sie als Deutscher in Dänemark leben, können Sie Ihr Wahlrecht auch in Dänemark ausüben. Für Sie gelten in diesem Fall die Bestimmungen Dänemarks.

Die Wahlberechtigten in Dänemark werden voraussichtlich über die E-Box informiert. Wahlberechtigte, die keine E-Box besitzen, werden per Brief benachrichtigt.

Informationen hierzu werden zu gegebener Zeit hier bereit gestellt.

Bitte beachten Sie, dass Sie von Ihrem Stimmrecht nur einmal Gebrauch machen können, und dass die Botschaft kein Wahlbüro und für Annahme oder Versand der Anträge und Wahlunterlagen nicht zuständig ist.

Bekanntmachung für Deutsche zur Wahl zum Europäischen Parlament

Am 26. Mai 2019 findet die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland statt.

Deutsche, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben und im Bundesgebiet keine Wohnung mehr innehaben, können bei Vorliegen der sonstigen wahlrechtlichen Voraussetzungen an der Wahl teilnehmen.

Für ihre Wahlteilnahme ist u. a. Voraussetzung, dass sie

1.1 am Wahltag seit mindestens drei Monaten in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union[1] eine Wohnung innehaben oder sich mindestens seit dieser Zeit dort gewöhnlich aufhalten (auf die Dreimonatsfrist wird ein unmittelbar vorausgehender Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland angerechnet)
oder

1.2 entweder nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innegehabt oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt, oder aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind[2];

2. in ein Wählerverzeichnis in der Bundesrepublik Deutschland eingetragen sind. Diese Eintragung erfolgt nur auf Antrag. Der Antrag ist auf einem Formblatt zu stellen; er soll bald nach dieser Bekanntmachung abgesandt werden.

Einem Antrag, der erst am 06. Mai 2019 oder später bei der zuständigen Gemeindebehörde eingeht, kann nicht mehr entsprochen werden (§ 17 Abs. 1 der Europawahlordnung).

Antragsvordrucke (Formblätter) sowie informierende Merkblätter sind online auf der Seite des Bundeswahlleiters verfügbar. Sie können auch bei

  • den diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland,
  • dem Bundeswahlleiter, Statistisches Bundesamt, Zweigstelle Bonn, Postfach 170377, 53029 Bonn, Germany,
  • den Kreis- und Stadtwahlleitern in der Bundesrepublik Deutschland angefordert werden.


[1] Nicht zu berücksichtigen ist ein Aufenthalt im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland nach dem Zeitpunkt, ab dem nach Artikel 50 Absatz 3 EUV die Verträge dort keine Anwendung mehr finden.

[2] Zu berücksichtigen ist auch eine frühere Wohnung oder ein früherer Aufenthalt in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuzüglich des Gebiets des früheren Berlin (Ost)).

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